125 Jahre Industrieofenbau

Hochwertige Ingenieurskunst

Vom Handwerk zur industriellen Ingenieurskunst

Die Revolution des Ingenieurwesens

1896 − in diesem Jahr bauten die Gebrüder Ruhstrat, zusammen mit dem späteren Nobelpreisträger in Chemie, Professor Walther Nernst, den allerersten widerstandsbeheizte Hochtemperaturofen zum Schmelzen von Metallen. Bereits zwei Jahre später erhielt Ruhstrat Aufträge zur industriellen Fertigung von Hochtemperaturöfen für Temperaturen bis 3.000 °C. 

Seither entwickeln und fertigen wir kundenspezifische Hochtemperaturindustrieöfen, die für die Wärmebehandlung verschiedenster Materialen eingesetzt und für diverse Branchen interessant sind. 

Jahr für Jahr haben wir unser Produkt- und Serviceportfolio sowie unsere Prozesstechnik weiterentwickelt und optimiert. Dabei arbeiten unsere Mitarbeiter und Kunden Hand in Hand zusammen, um gemeinsam einen individualisierten Lösungsansatz für den Produktionsprozess unseres Kunden zu finden und somit eine langfristige und vertrauensvolle Geschäftsbeziehung aufzubauen. 

 

 

Kommen Sie mit auf eine Zeitreise durch die Entwicklung unserer Ofentechnik...

1888–1899

1889

"Thürkontakt"

Kurioses aus dem Ruhstrat-Museum

Man könnte jeden Tag was Neues erfinden... zum Beispiel einen elektrischen „Thürkontakt“.

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Kachel Patent Thuerkontakt 640x360
1894

Entwicklung des regulierbaren Schiebewiderstandes zusammen mit Prof. Walther Nernst

Kachel 1894 Schiebewiderstand 640x360
1896

Bau des ersten widerstandsbeheizten Hochtemperaturofens mit Prof. Walther Nernst

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Teaser Hochtemperaturofen 1896 640x360 Quelle: J. Schramm, IX. Metallographische Prüfung. Tammannscher Kohlerohr-Kurzschlußofen, in: E. Siebel (Hrsg.), Die Prüfung der metallischen Werkstoffe, Berlin: Springer 1939, S. 616-617
1898

Beginn des Baus von Hochtemperaturöfen für industrielle Zwecke als "Elektromechanische Werkstätten Gebr. Ruhstrat"

Kachel 1898 Hochtemperaturoefen 640x360

1900–1909

1903

Verbesserung des Elektrischen Schmelzofens nach Prof. Nernst

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Patent Elektrischer Schmelzofen Seite 1

1910–1919

1910-1914

Kriegsproduktion in der Stadt Göttingen

Die Firma Ruhstrat hatte die Elektrotechnik zu ihrer Domäne gemacht; die Herstellung von Widerständen war ihr Schwerpunkt. Binnen weniger Jahre entwickelte sich eine „Universitätsindustrie“, die bald ihre Erzeugnisse auch weltweit vermarkten konnte. Während des Ersten Weltkrieges hatten diese Unternehmen mit ihren Produkten die Armee beliefert; dadurch waren sie zu Industriebetrieben mit mehreren hundert Mitarbeitern herangewachsen.

Quelle: Göttingen I | Frank Baranowski (rabaranowski.de)

Kachel 1910 1914 640x360

1920–1929

1927

Angebot von elektrischen Glüh- und Härteöfen über die "Vereinigung Göttinger Werke"

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Kachel Logo Vgw 640x360

1930–1939

1937

Durchziehöfen zum kontinuierlichen Härten und Anlassen von Rasierklingenband

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Kachel Durchziehoefen 02 1937 640x360
1938–1945

Ein trauriges Kapitel in der Firmengeschichte

Während des zweiten Weltkrieges produzierte Ruhstrat, das seit 1938 Wehrmachtsbetrieb war, im Hauptwerk in der Langen Geismarstraße Verdunkelungseinrichtungen, Notbeleuchtungen, Abwurfwaffen, Zubehörteile für die Luftwaffe und gegen Ende des Krieges auch Sprengminen. Im sog. Werk L., in der Goethe Allee 8a wurden Geräte für die Luftfahrtindustrie produziert. 

Mehr Informationen im Göttinger Stadtarchiv
Kachel Wehrmachtsbetrieb 640x360

1940–1949

1949

Herstellung und Vertrieb von Kaffeeröstern

Kurioses aus dem Ruhstrat-Museum

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Kaffeeroester Teaser 640x360

1950–1959

1956

Kammerofen Type MDR 2 Nr. 44 998 – unser „Würstchenofen“

In die Jahre gekommen, aber immer noch im Einsatz. Ob als Versuchsofen in unserem Test Center oder zum schnellen Erwärmen von Würstchen bei verschiedenen Anlässen – auf ihn ist Verlass!

Kachel Kammerofen 640x360

1960–1969

1969

RUGO-Müllverbrennungsöfen

Ender der 60er-Jahre fertigte Ruhstrat auch gas- oder ölbeheizte Müllverbrennungsöfen in Lizenz der Firma Joseph Goder, Incinerators, Chicago/USA. 

Kachel Muellverbrennung 640x360

1970-1979

1973

Gebrauchsmuster „Sichtfenster für geschlossene Gehäuse, Kessel und umbaute Räume“

Am 11. Januar 1973 wurde vom Deutschen Patentamt das Gebrauchsmuster 6609977 für die Gebr. Ruhstrat KG bekannt gemacht. Geschützt wurde damit ein durch Rotation selbstreinigendes Sichtfenster für „die kontinuierliche Messung und Regelung hoher Temperaturen durch Strahlungspyrometer an wärmeabstrahlenden Objekten, wie Glühkörpern oder Lichtbögen.“ [1] Die Erfindung sollte verhindern, dass „... Gase, Nebel oder Dämpfe Kondensate am Sichtfenster niederschlagen werden, welche die Durchsichtverhältnisse [...] verschlechtern, ...“ [1]

2spalter Sichtfenster Quelle: [1] Deutsches Patentamt, Deutsches Gebrauchsmuster 6609977, Bez: Sichtfenster für geschlossene Gehäuse, Kessel und umbaute Räume, München, 11.1.1973. (Datei DE000006609977U_all_pages.pdf, abgelegt)

1980-1989

1987

Hochtemperatur-Durchschub-Sinteranlage zum kontinuierlichen Sintern von Keramikrohren unter Schutzgasatmosphäre

Die Ofenanlage besteht im Wesentlichen aus der Durchschubstation, dem Vorsinterofen (bis 1.100 °C), dem Sinterofen (bis 2.600 °C), der Kühlzone sowie der Peripherie (Schaltschrank, Medienstation, Transformatoren). Mehrere dieser Anlagen sind auch heute noch in Betrieb. 

2spalter Durchschub Sinteranlage

1990–1999

1999

Drehrohr mit integrierter Förderschnecke

Innovative Drehrohrtechniken schon im letzten Jahrtausend.

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Kachel Zeichnung Drehrohrofen 640x360

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Erfahren Sie hier demnächst mehr über unsere technischen Innovationen der letzten 20 Jahre!

Teaser 125 Jahre Expertise Im Industrieofenbau 420x280

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